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Musikwünsche auf der Firmenfeier

Auf einer Betriebsfeier sitzen die Auszubildenden neben der Geschäftsführung, und tanzen sollen am Ende alle. Das gelingt selten mit einer Playlist, die eine Person vorher zusammengestellt hat — und noch seltener, wenn sich am Abend niemand traut, etwas zu sagen.

Wünschen, ohne sich zu exponieren

Der Grund, warum auf Firmenfeiern wenig gewünscht wird, ist selten der Geschmack. Es ist die Sichtbarkeit: Niemand geht gern vor dreißig Kolleginnen und Kollegen zum Pult und nennt seinen Lieblingssong.

Über das eigene Handy fällt diese Hürde weg. Und weil der Name frei wählbar ist, kann wünschen, wer möchte, ohne sich zu erklären — ein ausgedachter Name genügt. Wer dagegen gesehen werden will, schreibt seinen echten hin.

Heikles von vornherein ausschließen

Auf keiner anderen Feier ist ein unpassender Text so unangenehm wie im Kreis von Kolleginnen und Kollegen. Deshalb lohnt es sich, vorher zu sperren statt hinterher abzulehnen.

Sinnvoll sind drei Regeln: Titel mit anstößigem Text ausschließen, ein, zwei Genres sperren, die auf dieser Feier nicht gehen, und eine kurze Sperrliste mit den Künstlern, die jeder kennt und keiner hören will. Was gesperrt ist, sieht der Gast schon bei der Suche — er läuft also gar nicht erst in eine Absage.

Der Ablauf am Abend

Bewährt hat sich: Die Codes stehen schon beim Essen auf den Tischen, angenommen wird aber erst später. So sammelt sich eine Liste an, während noch gegessen wird, und wer die Tanzfläche eröffnet, hat schon etwas zu spielen.

Wenn jemand aus dem Team auflegt, sollte klar sein, dass er entscheidet — nicht die Liste. Die Wünsche sind ein Stimmungsbild, keine Reihenfolge. Und ein Beamer oder Fernseher mit dem nächsten Titel nimmt die Frage „was läuft als Nächstes?“ gleich mit weg.

Was der Betriebsrat fragen wird

Zwei Dinge kommen bei Firmenfeiern verlässlich zur Sprache: Welche Daten entstehen überhaupt, und wer kann sie sehen?

Bei Plattenwunsch entstehen keine Konten: kein Passwort, keine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer. Gespeichert wird, was für den Abend nötig ist — der Name, den jemand selbst eingibt, seine Wünsche und seine Stimmen. Die ganze Party wird dreißig Tage nach der letzten Nutzung automatisch gelöscht, samt allem, was dazugehört. Reichweitenmessung, Werbung und Weitergabe an Dritte gibt es nicht.

Für Rückfragen steht alles in der Datenschutzerklärung — in normalen Sätzen, nicht in Juristendeutsch.

Mit Plattenwunsch

Plattenwunsch ist eine App für genau diesen Ablauf: Du eröffnest eine Party und bekommst einen QR-Code. Deine Gäste scannen ihn, suchen im gesamten Apple-Music-Katalog und schicken dir ihre Musikwünsche — ohne App, ohne Konto, ohne Anmeldung. Bei dir landet jeder Wunsch in einer Liste; ein Tipp nimmt ihn an, ein Tipp lehnt ihn ab. Alles Angenommene steht als Wiedergabeliste in Apple Music oder TIDAL, in der Reihenfolge, in der es laufen soll — auflegen kannst du damit wie gewohnt, mit dem DJ-Programm deiner Wahl.

Im App Store laden

Kostenlos für bis zu 15 Gäste pro Party. Für größere Feiern einmalig 14,99 €, kein Abo.

Kurz gefragt

Können Gäste anonym Musikwünsche abgeben?

Der Name ist frei wählbar, ein ausgedachter reicht. Weder E-Mail-Adresse noch Telefonnummer werden abgefragt, und ein Konto gibt es nicht.

Wie viele Leute können gleichzeitig mitmachen?

Eine feste Obergrenze gibt es nicht. Kostenlos sind bis zu 15 Gäste pro Party; für größere Feiern schaltet man die App einmalig frei, ohne Abo.

Was passiert nach der Feier mit den Daten?

Die Party wird dreißig Tage nach der letzten Nutzung automatisch gelöscht — mit allen Gästen, Wünschen und Stimmen. Wer früher aufräumen will, löscht sie selbst; dann ist sofort alles weg.

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